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<pre>Wenngleich die drei Spiele währende Siegesserie am vergangenen Freitag zu Ende ging, zeigten sich die Bremer nach dem 1:1 in der BayArena hocherfreut. Kein Wunder, hatten sich die Werderaner doch endlich einmal selbst für eine gute Leistung belohnt.  <p> Gegen den VfB kam die Breisgauer die offensive Verweigerungshaltung aber beliebe nicht zum ersten Mal teuer zu stehen. Da in den letzten acht Partien lediglich ein Dreier zu Buche schlug, wurde das Punktekonto in den jüngsten sechs Runden nur um dürftige fünf Pünktchen aufgestockt.  <p>  Damit sind die „Wölfe“ dem Abgrund wieder einen Schritt näher gekommen. Derzeit stehen sie mit 10 Punkten und Rang 15 zwar noch auf der Sonnenseite der Tabelle, aber viel fehlt nicht mehr auf die gefürchteten Abstiegsränge. <p> Dazwischen sorgte ein klarer 3:0-Erfolg gegen APOEL Nikosia für einen gelungenen Start in die Europa League – macht in Summe drei Pflichtspielerfolge am Stück. Eine für Schalker Verhältnisse fast schon imposante Serie, die am Mittwoch im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt (20:00 Uhr) allerdings auf dem Prüfstand steht. <p>  Schon vor dem Auftritt bei der TSG war der Angriff der Stuttgarter eine einzige Baustelle. Von 158 Flanken führte nur eine zu einem Tor, nur jeder 1Torschuss landete auch im Netz. Mit erst 13 Treffern hat der VfB die drittwenigsten aller 18 Bundesliga-Teams.  </pre>


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<pre>Insbesondere da die „Wölfe“ in den letzten Jahren eher gegen den Abstieg spielten als um das internationale Geschäft.  <p> Somit haben es die Freiburger vor allem der noch größeren Schwäche der Verfolger zu verdanken, dass der Abstand zur roten Zone weiterhin halbwegs stabil erscheint: Auf die Zielgeraden der Saison biegen die Süddeutschen mit einem soliden Polster von fünf Zählern ein.  <p>  „Dortmund wird schwerer als Bayern“, hatte Mainz-Trainer Martin Schmidt vor dem Gastspiel im Signal Iduna Park Medienvertreter wissen lassen. <p> Wird es fortan lediglich dem nach Nürnberg verliehenen Ulisses Garcia gestattet, unterklassige Spielpraxis zu sammeln, gibt es ungeachtet der tabellarisch prekären Lage bisher noch gar keine Verstärkungen zu vermelden. <p>  Folglich verspricht es eine Menge Spannung, wie schnell — und vor allem wie erfolgreich — sich das umgekrempelte Wolfsburg in den kommenden Wochen zusammenrauft: Dabei ist es nicht ohne Tücke, dass der Findungsprozess gleich einmal mit einem Sechs-Punkte-Spiel beginnt.  </pre> 


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<pre> Die Wettfreunde denken, dass die Stuttgarter am Sonntag einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen.  <p> Haben die Leverkusener im Zuge ihrer kleinen Negativserie somit einen wichtigen Lernprozess vollzogen, scheinen die Bremer diesbezüglich noch etwas Nachholbedarf anzumelden: Nach den jüngsten beiden Schlappen muss die Truppe von Viktor Skripnik erkennen, dass der Hype um die Verpflichtung von Claudio Pizarro mehr Schaden als Nutzen angerichtet hat.  <p>  Der Vorsprung auf den Relegationsplatzt schmolz inzwischen auf einen Zähler zusammen, womit bereits ein samstäglicher Punktverlust gegen den FC Köln (Anpfiff: 15:30 Uhr) unter Umständen genügt, um von den aufstrebenden Augsburgern auf Rang 16 verwiesen zu werden. <p>  „Ein Punkt ist gut, aber wir haben auch eine richtig gute Leistung gezeigt“, so ein zufriedener Josuha Guilavogui, der allerdings auch gleich wieder nach vorne schaute. „Jetzt müssen wir unbedingt die drei Punkte gegen Frankfurt holen“, gab der Franzose sogleich die Richtung für den 19. Spieltag vor. <p>  Seit dem eingangs erwähnten 4:0-Erfolg gegen Hannover holten die Bremer daheim vier weitere Siege und spielten drei Mal unentschieden. Somit kletterten die lange Zeit abstiegsgefährdeten Grün-Weißen in den vergangenen Wochen in der Tabelle stetig nach oben.  </pre>


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<pre> Hannover-Coach Andre Breitenreiter: „Wir haben in der ersten Halbzeit sehr kompakt verteidigt und waren sehr lauf- und zweikampfstark. Nach vorne hin hatten wir gute Spielzüge und haben zur Halbzeit absolut verdient geführt.“  <p> Nun allerdings sei die Selbstverständlichkeit wieder da. Mit dieser im Rücken gelte es nun, die „hervorragende Ausgangslage“ zu manifestieren — am besten natürlich mit einem weiteren Dreier auf Schalke.   <p> 13 in der Fremde gezählte Einschläge tragen entscheidend dazu bei, dass Freiburg gemeinsam mit Köln und Gladbach die schlechteste Abwehr der Bundesliga stellt: Wird vom 0:0 in Bremen einmal abgesehen, hatte bislang noch jeder Gastgeber gegen die Süddeutschen ganz, ganz leichtes Spiel. <p>  „Auch wenn das Ergebnis für uns völlig daneben ist, bin ich sehr zufrieden mit der Leistung.“  <p> Die Heimbilanz spricht ebenfalls für 1899. Von elf Heimspielen gegen Berlin wurden sechs gewonnen.  </pre>


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<pre> Die bisherigen Niederlagen taten dem Verein dabei vor allem deshalb richtig weh, weil es die Stuttgarter mit — nicht zu Unrecht — als machbar erachteten Gegnern zu tun bekommen hatte: Angesichts der dennoch kassierten Rückschläge setzt sich das Team vor den demnächst anstehenden Prüfungen gegen die Top-Klubs der Liga völlig unnötig unter Druck.  <p> Die Hoffnung auf ein Ende der Durststrecke ist an der Weser also recht groß. Zumal die Leistung gegen die Eintracht ansprechend war. Niklas Moisander beendete zwar nach 509 Minuten die Bremer Torflaute, am Ende stand der SVW aber doch wieder ohne Sieg da.  <p>  Freitag, 1April 2018 um 20:30 Uhr – Bundesliga Vorschau, Prognose und Wett Tipp <p>  Nach dem Duselsieg im Niedersachsen-Derby wussten die Wolfsburger aber selbst nicht genau, warum sie gewonnen hatten.  <p> Dass Schalke nun im Rückspiel elf Spieler zur Verfügung stehen, die mit ganzen Herzen bei der Sache sind, sollte die Erfolgsaussichten der Knappen spürbar erhöhen — zumal die Wölfe aufgrund der Gelbsperre von Luiz Gustavo am Samstag nicht durchweg ihr bestes Personal in Stellung bringen.  </pre>


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